Barabend "Spaghetti mit Dr. Fatty"

30.04.2026 · 19:00 Uhr · auf der Bude -sin.col - cum.fem.!!

Wir laden herzlich zu einem gemütlichen Abend mit frisch zubereiteten Spaghetti und kaltem Bier ein.

Freue dich auf gute Gespräche in entspannter Atmosphäre.

Wir freuen uns auf dein Kommen.

Osterzeit = Suchzeit. Auch bei uns.

Während andere nur Eier färben, gehen wir einen Schritt weiter.

In der Karwoche treiben sich auf unserer Homepage Dinge herum, die dort eigentlich nicht hingehören. Kleine, bunte, schwer zu übersehende… na gut, manchmal auch ziemlich gut versteckte Hinweise.

Wer glaubt, er kennt unsere Seite auswendig, wird jetzt eines Besseren belehrt.

Aufgabe: finden, sammeln, nicht verzweifeln.

Hilfsmittel: Geduld, ein wachsames Auge – und vielleicht ein zweites Bier.

Was es dafür gibt?

Sagen wir so: Ruhm, Ehre und zumindest das gute Gefühl, nicht völlig blind durchs Leben zu gehen.

Also:

In der Karwoche regelmäßig reinklicken, durchklicken, nochmal klicken.

Und wenn du nichts findest – einfach behaupten, es war Absicht.

Frohe Ostern und viel Jagdglück.

Der Ausklang des Wintersemesters 2025/26 und die Antrittskneipe des Sommersemesters 2026

Bericht vom Philx Artus

Der Dreikönigskommers am 3. Jänner 2026 war erwartungsgemäß stark besucht, auch aus ferneren Gefilden fanden sich Bundesbrüder ein. Der Gabentisch war zu Beginn des Kommerses gut mit Bestln bestückt, die Lose gingen weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. Der Kommers wurde kurzweilig geschlagen, am Präsid befanden sich x Klee, xx Solo und FM Helios. Bbr. Thales hatte es übernommen, eine weihnachtliche Besinnung zu gestalten und sorgte so für besinnliche Momente. Für eine andere Art von geistigem Beitrag zeichnete Bbr. Bagheera verantwortlich, der nebenberuflich als Betreiber der kleinen, feinen privaten Bierbrauerei „’s 4er“ tätig ist. Bagheera spendete ein Fass seines „Weihnachts-Honigbocks“. Ein wohlschmeckender und süffiger Trank, der mit einem Alkoholgehalt von ca. 8 bis 9% auf eine andere Weise Stimmung aufkommen ließ. Mit seinen launigen Ausführungen über Entstehung und Eigenschaften seiner gehaltvollen Kreation erzielte Bagheera in der Corona so manchen Lacher.

Nach Ende des Kommerses kam die übliche erwartungsvolle Unruhe auf - die zahlreichen Losekäufer fieberten auf die endlich anstehende Verlosung hin. Nachdem Stöpsl - kongenialer Mit-Ziehungsleiter im Verein mit seinem Bundes- und leiblichen Bruder Thales - diesmal leider an der Teilnahme verhindert war, sprang sogleich der gute Onkel Fü ein, um diese Lücke zu füllen. Und natürlich war die Verlosung damit wieder absolut in der Hand der berüchtigten „Tamerl-Mafia“, was sogleich zu ersten „Schiebung“-Rufen führte - noch bevor die Veranstaltung überhaupt offiziell begonnen hatte. Humorvoll, mit hoher Stand-up-Comedian-Qualität führte dieses Gespann die Verlosung durch und ließ sich auch durch die regelmäßigen „Schiebung“-Tiraden aus dem Publikum nicht erschüttern. Jedes Bestl fand seinen neuen Herren, was die jeweiligen Gewinner - abhängig von der Art ihres (Glücks-?)Treffers - mal mehr, mal weniger glücklich machte. Es gab auch Déjà-vus, wenn man glaubte, einige Gaben schon zumindest einmal bei einer Bestl-Verlosung gesehen (und gewonnen) zu haben. Subjektiv betrachtet kann als ein großer Gewinner dieses Abends unser Bbr. Walli gesehen werden, dem das Glück besonders hold war. Egal, wie gut man bei der Verlosung ausgestiegen war - beim nachfolgenden geselligen Beisammensein an der Bar konnte man schnell vergessen, wenn man diesmal nicht so begünstigt gewesen war. Unsere Aktiven demonstrierten ihre gute Laune jedenfalls mit gemeinsamem Gesang und Tanz hinter der Bar.

(Fotos: Artus, Dr. Fatty)

Bereits am nächsten Tag eilte Senior Klee als Mitglied einer TMV-Abordnung nach Osttirol, um an der „Geburtstagskneipe“ anlässlich des 62. Geburtstags der Görz zu Lienz teilzunehmen, und konnte sich dort mit unserem Bbr. Dr. Tell treffen.

(Foto: Klee)

Eine für Teutonia naturgemäß relevante Veranstaltung war der Maturaball unserer Stammschule, des Akademischen Gymnasiums Innsbruck (AGI) am 16. Jänner 2026 im Kongresshaus. Neben den Teutonen in den AGI-Maturaklassen - Elrond, Klee und Solo - fanden sich weitere Bundesbrüder ein, was für Gruppenfotos genutzt wurde.

(Fotos: TTI)

Zwar keine Veranstaltung der Teutonia, aber dennoch ein Anlass, zu dem selbstverständlich zahlreiche Teutonen strömten, war die Dr. cer. - Promotion unseres Bbr. Friedrich bei der AV Austria Innsbruck am 30. Jänner 2026. Der Festsaal war - neben Mitgliedern der Austria - prall gefüllt mit Angehörigen der Verbindungen unseres Friedrich und mit zahlreichen Gästen aus Nah und Fern. Am Präsidium befanden sich auch unsere Chargierten Klee, Solo und Helios. Die Promotion war ein spektakulärer Festakt. Danach bedankte sich der frisch promovierte Dr. cer. Friedrich - gewohnt wortgewaltig, durch die hohe Auszeichnung aber nicht kalt gelassen - in einer stimmungsvollen Ansprache. Im Anschluss an den Kommers sorgte Friedrich noch für das leibliche Wohl der Festteilnehmer:innen und lud zum Spanferkelessen ein.

(Fotos: Artus)

Am 14. Februar 2026 fand im Verbindungsheim die Abschlusskneipe statt. Gleich drei erfreuliche couleurstudentische Zeremonien konnten vollzogen werden. Zunächst führte die Rezeption des neuen Fuchsen Oswin dazu, dass unser Fuchsenstall Zuwachs erhielt. Sodann wurde an unserem besonders aktiven Fuchsen Crescendo im Beisein seines stolzen Vaters Pontifex (Rugia Ried im Innkreis) die Branderung vollzogen, wobei sich FM Helios als milder Zelebrant erwies. Zu guter Letzt wurde unser Bbr. Dimitry durch die feierliche Burschung aus dem Fuchsenstall entlassen und in den Burschensalon aufgenommen. Verständlich, dass diese Ereignisse - und vieles andere mehr - nach der Kneipe noch länger an der Bar nachbesprochen werden mussten.

(Fotos: Artus)

Bereits zwei Wochen später, am 28. Februar, startete das Sommersemester 2026 mit der Antrittskneipe. Klein aber fein, herrschte beste Stimmung, zu der zwei Kartellbrüder von der Rugia Innsbruck durch ihren gelungenen Bierschwefel beitrugen. Eine besondere Note erhielt die Kneipe durch das Inoffizium, in dem Walli mit Unterstützung durch Tequila das Szepter in die Hand nahm. Angesichts der launigen Sprüche von Seiten des Präsidiums  blieb kein Auge trocken. Der gemütliche Ausklang an der Bar, wo sich noch weitere Gäste einfanden, rundete den Abend ab.

(Fotos: Artus)

 

 

Einladung zum 120. Stiftungsfest der KMV Laurins Tafelrunde in Bozen

17.–19. April 2026

Unsere Freundschaftsverbindung KMV Laurins Tafelrunde lädt Teutonia Innsbruck herzlich zum 120. Stiftungsfest ein, das von Freitag, 17. April bis Sonntag, 19. April 2026 in Bozen stattfinden wird.

Das Festprogramm gestaltet sich wie folgt:

Freitag, 17.04.2026

Auftakt mit einem Begrüßungsabend in der Künstlerstube des historischen Gasthauses Batzenhäusl, Andreas-Hofer-Straße 30, Bozen

 

Samstag, 18.04.2026

Um 18:00 Uhr findet die Stiftungsfestmesse in der Schlosskapelle von Schloss Runkelstein, Kaiser-Franz-Josef-Weg 1, Bozen statt.

Im Anschluss wird ein gemeinsames Abendessen angeboten.

Um 20:00 Uhr c.t. beginnt der Festkommers.

 

Sonntag, 19.04.2026
Ausklang des Stiftungsfestes mit dem Stiftungsfestausflug zum Moritzinger Kirchtag bei der Kirche St. Mauritius in Moritzing.

Die Laurins Tafelrunde würde sich sehr freuen, bei diesem Jubelfest Bundesbrüder unserer Verbindung, weitere Kartellbrüder sowie eine Chargenabordnung der Teutonia begrüßen zu dürfen. 

Anmeldung:
Interessierte Kartellbrüder werden ersucht, sich über diesenb Link anzumelden.

Mit kartellbrüderlichen Grüßen
Heinold Rottensteiner v/o Alarich, Phil-x

Das Wintersemester 2025/2026 - September bis Dezember 2025

 

von Artus

Das Wintersemester 2025/2026 startete mit dem 125. Stiftungsfest der Cimbria Innsbruck, welches als Höhepunkt den traditionellen  Festkommers am 6. September im dortigen Verbindungsheim aufwies. Das Präsid der Cimbria wurde durch unseren Senior Klee unterstützt. In seiner Festansprache ging Phil-x Dr. cer. Alexander unter anderem auf die große Herausforderung ein, Jugendliche in diesen von Kommunikationstechnik geprägten Zeiten angesichts des unüberschaubaren Freizeitangebots für das katholische Couleurstudententum zu begeistern. Erfreulich war die Anzahl der anwesenden Teutonen - neben Senior Klee und Phil-x Artus hatten sich die Bundesbrüder Gorbi, Radetzky, Metternich und Crescendo in der Cimbernbude eingefunden.

Das offizielle Teutonen-Wintersemester begann am 20. September mit der Antrittskneipe gemeinsam mit unserer Tochterverbindung Andechs in deren Verbindungsheim. Geschlagen wurde die Kneipe vom Andechs-Senior Casimir und Teutonen-Senior Klee. An Teutonen waren weiters anwesend: Phil-x Artus, Phil-xxxx Dr. Kottan, VG-Vorsitzender Dr. Idefix, Rho, Scipio, Fitt, Konfusius; xxxx Metternich, xxx Elrond, FM Helios, Radetzky, Dimitry, Crescendo und der anlässlich dieser Kneipe frisch rezipierte Krassfuchs Wurzl.

Die Stimmungslage bei der gut besuchten Kneipe war exzellent, mehrere Gäste anderer Verbindungen sorgten für Farbenvielfalt in der Corona.Wie es dazu gekommen ist, dass Metternich plötzlich Teile eines zerbrochenen Stuhls in Händen hielt, konnte im Nachhinein nicht mehr eindeutig geklärt werden.


Fotos Artus

Der nächste Anlass, zu dem unsere Chargierten - x Klee, FM Helios und Solo - ausrückten, war das 30. Stiftungsfest der Veldidena Innsbruck am 27. September, welches nach Festmesse in der Pfarrkirche St. Nikolaus mit dem Festkommers in der Villa Blanca mit hoher Besucheranzahl gefeiert wurde. An Teutonen gesehen wurden weiters Phil-x Artus, Dr. Fatty, Hägar, Rho, Fü, xxx Elrond, Radetzky, Einstein sowie Peppone (nebst Gemahlin - die engagiert dafür sorgte, dass unsere Chargierten und auch sonstige hungrige Bundesbrüder nicht darben mussten - und Tochter „Radieschen“).


Fotos Artus, Fotobox

Weiter ging die Reise durchs Wintersemester nach Vahrn zum Törggelen am 11. Oktober. Südtirolreferent Flavius bewies, dass er hierfür bestes Organisationstalent besitzt. Trotz Einspurigkeit der Lueg-Brücke wurde unsere Südtirolfahrt nicht eingebremst, das Ziel wurde pünktlich erreicht. Nach einer Fahrt mit gut gelaunten Reisegästen fand in der malerischen Kirche zum Hl. Georg in Vahrn eine von Radetzky gestaltete Andacht statt. Nach einer kurzen Wanderung am Vahrner See fanden sich die Südtirolreisenden im Gasthaus zum See ein. Bei Gesang und bester Laune konnte man das wunderbare mehrgängige Törggele-Menü genießen. Die Qualität der Speisen, Getränke und des Service wurde allseits gelobt. Pünktlich ging es danach wieder zurück nach Innsbruck.


Fotos Artus, Klee

Ein äußerst ungewöhnlicher Programmpunkt war - nach Besuch des Großen Zapfenstreichs am Landhausplatz - die Planwirtschaftskneipe am 25. Oktober. Rote Fahnen und Propagandamaterial aus den Zeiten der UdSSR und der DDR auf der Teutonenbude??? Was sollte das bedeuten? Keine Sorge, den Prinzipien unserer Verbindung ist kein Leid geschehen. Mit durchdachtem parodistischem Anspruch wurde die Corona in vergangene Zeiten des realen Sozialismus zurückversetzt, auch das Liedmaterial der Planwirtschaftskneipe war dem Rahmen angepasst. Unter den Anwesenden fanden sich so auch hochdekorierte uniformierte Angehörige der Schichtaufsicht und Pelzmützenträger. Gefinkelte Seitenhiebe auf dieses unsägliche Gesellschaftssystem sorgten für Überraschung und Abwechslung. Eine wahrscheinlich nie wieder zu erlebende Sensation war ein rote Fahne-schwingender Radetzky. Nach der Kneipe war genug Gelegenheit, das Erlebte an der Bar nachzubesprechen.


Fotos Artus

Der Höhepunkt des bisherigen Wintersemesters war naturgemäß das 149. Stiftungsfest, welches exakt am 149. Geburtstag unserer Mutter Teutonia am 22.11.2025 gefeiert wurde. Im Sinne des traditionellen Ablaufs zelebrierte unser Verbindungsseelsorger Felix die Stiftungsfestmesse im Kirchlein St. Bartlmä. Thales zeichnete wieder für die Organisation der Messe verantwortlich. Im Anschluss, beim gemeinsamen Abendessen im Stindlsaal des „Bierstindl“, fanden sich wieder viele Bundesbrüder und Gäste ein. Das Stiftungsfest ist ein wunderbarer Anlass, zu dem sich auch Bundesbrüder „aus der Ferne“ gerne einfinden. Der Stiftungsfestkommers im Theatersaal war bestens besucht und wies ein umfangreiches Programm auf: eine Burschung (Solo), vier Philistrierungen (Tullius, Leonidas, Radetzky und Metternich) und die Verleihung des Pro fide-Bandes an unseren hochverdienten Bbr. Caesar. Vom an Lebensjahren jüngsten Mitglied (Fuchs Crescendo) bis zum ältesten Mitglied (Dr. Brosler) waren alle Altersstufen an Teutonen vertreten. Trotz der vielen Programmpunkte schlug Senior Klee seinen - von vielen sehr gelobten - ersten Festkommers sehr stringent und mit Humor. Bbr. von Tschurtschi kam in seiner Festrede auf die aktuellen Kapriolen in unserer politischen und Medien-Landschaft zu sprechen. Die Burschungsrede für Solo wurde von seinem Leibbursch Metternich sehr persönlich gehalten. Metternich hat damit seinen bislang letzten Leibfuchsen in den Burschensalon begleitet. Phil-x Artus betonte in seinen Philistrierungsansprachen die große Verbundenheit der Neo-Philister mit unseren - in die Zukunft weisenden - Prinzipien, erwähnte deren Bereitschaft, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen, und fand für jeden der neuen Alten Herren persönliche Worte. Ein Höhepunkt war die Verleihung des Pro fide-Bandes an unseren Bbr. DI Klaus Ortner-Thurner v/o Caesar. Dieser hat in den vergangenen Jahrzehnten unzählige Male seine besondere Verbundenheit mit seiner Teutonia unter Beweis gestellt, seine Verbindung stets sehr großzügig und tatkräftig unterstützt, und dieser damit außergewöhnliche Verdienste erwiesen. Um diese entsprechend zu honorieren, wurde vom General-Burschenconvent die Verleihung dieser hohen Auszeichnung Teutoniae beschlossen. Bbr. Attila hielt eine außergewöhnliche Laudatio: Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Verbindung wurde eine Laudatio mit der Wiedergabe eines „Straßenfegers“ aus der Hitparade der 1980er-Jahre eingeleitet - „Bruttosozialprodukt“ von „Geier Sturzflug“. Aufbauend auf diesem zynischen Text zum Wirtschaftswachstum dieser Jahre aus dem letzten Jahrhundert leitete Attila zum - oftmals fehlenden - Leistungsverständnis der Gegenwart über. Bbr. Caesar fand lobende Worte sowohl für die Festrede von Bbr. von Tschurtschi, als auch für die Laudatio von Bbr. Attila.

Wie üblich, wurde im Anschluss an den Festkommers in unserem Verbindungsheim weitergefeiert. Auch Bundesbrüder, welche das Leben außerhalb von Tirol geführt hat, fühlten sich auf Anhieb auf ihrer „Bude“ wohl, für regen Austausch war gesorgt. Und wohl jeder richtete den Blick schon Richtung 150. Stiftungsfest, welches im Herbst 2026 begangen wird.


Fotos Dr. Fatty, Artus, Klee

Als traditioneller Bestandteil der Adventzeit ließ die Krambambulikneipe am 13. Dezember den Hl. Nikolaus - leicht verspätet - auf der Bude erscheinen. Der Nikolaus war etwas verstimmt, musste er für diesen Anlass doch extra seinen Erholungsurlaub auf den Bahamas unterbrechen. Sein finsterer Begleiter - der riesige Krampus - zeigte sich auch nicht gerade begeistert, war er doch aus seinem Urlaubsdomizil Las Vegas angereist, um noch einmal Nikolaus- und Krampusstimmung auf die Bude zu bringen. Begleitet vom „Tempus edendi“ mit Erdnüssen und Mandarinen schlug der Hl. Nikolaus sein (eher in Rot gehaltenes) „Goldenes Buch“ auf, um über die Aktivitas zu urteilen. Senior Klee erfuhr Komplimente ob seines eleganten Kleidungsstils, hörte aber auch humorvolle Kritik, da er beim Festkommers Dr. Tell versehentlich als „Heinz Fischer“ begrüßt hatte - und zweifellos kein gleichnamiger ehemaliger Spitzenpolitiker und Bundespräsident zu diesem Anlass zu Teutonia gefunden hatte. Dieser sehr spezielle Nikolaus hatte auch kein Problem mit der stattgefundenen Planwirtschaftskneipe und lobte diese in höchsten Tönen. Als nächste Spitzencharge bekam Fuchsmajor Helios ein bisschen Fett ab. Der Nikolaus beanstandete dessen letzte durchgeführte Rezeption bezüglich der Adjustierung und der Formel. Schriftführer Elrond kam als nächstes dran. Ihm wurden zwar auch ein gepflegtes Äußeres und eine gewissenhafte Erfüllung seiner Aufgaben, aber auch ein Hang zum zu frühen Schlafengehen - auch beim Pennälertag - attestiert. Buden- und Barwart Dimitry kam auch nicht ungeschoren davon und wurde zwar für seinen Einsatz grundsätzlich gelobt, ob seines Hangs zu flexiblen Zeitbegriffen aber gescholten. Fuchs Crescendo fand im Wesentlichen das Wohlwollen des Nikolaus, vor allem weil er sehr engagiert - und zudem ein ausgezeichneter Klavierspieler - ist und uns auch schon einen Fuchsen „vermittelt“ hat, aber es gab auch tadelnde Worte. Jeweils wurde der Krampus aktiv und wendete die äußerst unzeitgemäße Strafe der (zum Glück eher symbolischen) körperlichen Züchtigung an. Sogar vor unserem verdienten Dr. Kottan, der es wagte, sich spöttisch über den Krampus zu äußern, machte dieser Unhold nicht Halt. Als dieses Gespann die Bude verlassen hatte, konzentrierte sich die Aufmerksamkeit naturgemäß auf das der Kneipe namengebende Getränk und dessen Schöpfer, den Magister Krambambuli Wolf. Dieser schöpfte aus dem Vollen und zeigte seine jahrelange Erfahrung im Brauen dieses köstlichen Saftes. Vom Führungsberater Flavius assistiert, generierter Wolf wieder einen Krambambuli, der alle Anwesenden überzeugte. Heiss begehrt waren die mit diesem schmackhaften Nektar abgefüllten Flaschen, die sofort vergriffen waren.


Fotos Artus

Am 19. Dezember fand noch der traditionell von unserer Verbindung unterstützte Aufbau der Weihnachtskrippe in der Spitalskirche statt. Und alle warten bereits erwartungsvoll auf den Dreikönigskommers v/o Neujahrskommers, der dieses Mal bereits am 3. Jänner 2026 im Verbindungsheim stattfinden wird - mit der traditionellen „Bestl-Verlosung“.

 

 

Das war das Sommersemester 2025

 

von Artus

Im Sommersemester fanden wieder viele unterschiedliche Veranstaltungen und Aktivitäten statt:

Am 22. Februar wurde im Dom St. Jakob unseres Bundesbruders Erzbischof Dr. Alois Kothgasser v/o Stephanus gedacht, der ein Jahr zuvor verstorben war. Unsere Aktivitas - Senior Elrond, FM Klee und Helios - chargierte zu diesem Anlass.

Fotos: Artus

Als „klein, aber fein“ erwies sich die Antrittskneipe am 1. März. Das Präsidium (x Elrond, FM Klee und Helios) sorgte für einen stimmungsvollen Verlauf. So ließ der Strudel bei Regensburg niemanden kalt, die Corona kam beim eifrigen Rudern ins Schwitzen. Im Inofficium übernahmen dann Rho und Artus das Ruder am Präsid und sorgten für Einlagen.

Fotos: Artus, Klee

Geselliges Beisammensein bieten auch die wöchentlichen Mittagstische jeweils donnerstags. Neben dem langjährigen gemeinsamen Mittagessen im GH Anich in Innsbruck hat sich seit Anfang 2024 auch der Mittagstisch im GH Krippe in Hall in Tirol bestens etabliert, an dem in Hall wohnende und/oder arbeitende Teutonen rege teilnehmen.

Foto: Artus

Gerne angenommen werden auch „Themen-Barabende“ auf der Teutonenbude. Wie etwa der „Hot Dog-Barabend“ am 20. März, wo Klee seine Künste als Hot Dog - Koch unter Beweis stellte, oder der „Chili con carne - Barabend“ am 12. Juni, wo Konfuzius („Fusl“) uns mit seiner kulinarischen Virtuosität überzeugen konnte.

Foto: Artus

Aufgrund zweier besonderer Anlässe wurde am 22. März eine „Burschungs- und Branderungskneipe“ abgehalten: Zunächst wurde unser Fuchs Dimitry - der auch schon Chargiereinsätze bewältigt hat - nach bestandener Branderprüfung im Beisein seines Leibburschen Radetzky von FM Klee nach allen Regeln der Kunst „gebrandert“. Bei seiner Solostrophe zum traditionell zu singenden Cantus „Ich war Brandfuchs noch an Jahren“ bewies Dimitry sein musikalisches Talent. Er ist ja ein ausgezeichneter Pianist.

Sodann wurde der Burschensalon aufgrund der Burschung unseres Bbr. Helios erweitert. Helios hat ebenfalls schon Chargiererfahrung. Im kommenden Wintersemester wird er die Spitzencharge des Fuchsmajors ausüben. Sein Vater Bbr. Hermes, seine Schwester - Füchsin der Veldidena -, wie auch sein Leibbursch Metternich waren sichtlich stolz über die Burschung.

Neo-Bursch Helios und Brandfuchs Dimitry übernahmen sodann im Inoffizium das Präsid und sorgten für ein kurzweiliges Programm.

Fotos: Artus

Beim Maturaball des Akademischen Gymnasiums am 4. April unterstützten Aktive den Präsidenten des AGI-Absolventenvereins, unseren Bbr. Friedrich, beim Sektempfang, der vom Verein traditionell ausgerichtet wird.

Fotos: Friedrich

Am 1. Mai fand ein besonderer Anlass statt - die Taufe unseres Bbr. Solo. Solo wurde von unserem geschätzten Verbindungsseelsorger Felix und von Bbr. Rho auf diesen Anlass vorbereitet. Im Kreise seiner Familie und von Bundesbrüdern sowie im Beisein von Chargierten unserer Verbindung spendete Bbr. Felix unserem Solo die Sakramente der Taufe, der Firmung und der Eucharistie. Es ist schön, dass Teutonia einen jungen Bundesbruder im Sinne unseres Prinzips „religio“ auf diesem Weg begleiten konnte.

Fotos: Artus

Über die Kulturtage (25. April bis 9. Mai) wurde schon in der „amicitia“ und auf unserer Homepage berichtet. Am 9. Mai fand die abschließende Veranstaltung „Musik durch Epochen“ statt mit einem abwechslungsreichen Konzert von Schüler:innen des Akademischen Gymnasiums Innsbruck. Eine große Freude war es, zu diesem Anlass auch die Direktorin des Akademischen Gymnasiums, Frau HR Mag. Rosmarie Knoflach, begrüßen zu dürfen, die sich vom großen Können und vom Engagement ihrer Schüler:innen überzeugen konnte.

Foto: TTI

Ein couleurstudentisches Highlight war natürlich wieder der Pennälertag, der vom 6. bis 9. Juni in Klagenfurt stattfand. Teutonia war mit einer stattlichen Anzahl an Bundesbrüdern vertreten. Rasch wurde der Couleurbezirk im Stadtzentrum ausgekundschaftet im Wissen, dass man dort nicht wenig Zeit verbringen würde. Das Angebot war breit gefächert. Neben traditionellen Veranstaltungen wie den offiziellen MKV-Versammlungen (wo übrigens zu Tage trat, dass Teutonia bei der Reihung der mitgliederstärksten Verbindungen die vierte Stelle einnahm), den Kreuzkneipen von Landesverbänden, der Festmesse und dem Festkommers wurden u.a. eine Laufrunde oder eine Golfrunde am Wörthersee, ein Gasthauscup, eine Bierverkostung, eine Wanderung und eine Stadtführung sowie eine Schiffskneipe geboten. Das Wetter passte bestens zu einem Wochenende am Wörthersee und lud zu Erkundigungen der Kärntner Landeshauptstadt und deren Umgebung ein. Einige Bundesbrüder hatten sich zur lauschigen Schiffskneipe auf dem Wörthersee angemeldet, wobei Chip und Helios schon mal die Wassertemperatur testeten. Andere nahmen hingegen an der Kreuzkneipe des TMV mit dem Steiermärkischen  Mittelschülerverband in einem absolut überfüllten und überhitzten Gemeindezentrum teil. Die Stimmungslage war jedoch bei beiden Veranstaltungen bestens. Zum Ausklang fand man sich im Couleurbezirk ein, wohin man von der Kreuzkneipe mit einem Bummelzug voll mit bestgelaunten Couleurstudent:innen anreiste. Der Sonntag lud zunächst einige Teutonen zum Spaziergang am Wörthersee ein. Radetzky bewies dabei einerseits, dass er als Baggerfahrer noch „Luft nach oben hat“, und andererseits gemeinsam mit Chip jugendliche Abenteuerlust, als sich beide in die kühlen Fluten des Sees stürzten. Ja, das geht auch, wenn man kein Badezeug dabei hat. Etwa zur gleichen Zeit machten sich unsere aktiven Spitzenchargen - Elrond (x), Helios (xx) und Klee (FM) - auf den Weg zum Chargiereinsatz (samt vorgelagerter Chargierprobe) anlässlich der Festmesse, die von Diözesanbischof Dr. Josef Marketz am Domplatz feierlich zelebriert wurde, wobei Herr Bischof feinen Humor zur Schau stellte.

Dass der Festumzug aufgrund eines angedrohten Unwetters ausfiel, war bedauerlich. So blieb aber Zeit, sich vor dem Festkommers, der in der Wörtherseehalle durchgeführt wurde, zu stärken. Schön ist, dass sich nach dem Festkommers wieder ein Gruppenfoto mit den anwesenden Teutonen ergeben hat. Im Anschluss wurde im Couleurbezirk weitergefeiert. Unsere Chargierten machten bei allen Einsätzen im Rahmen des Pennälertags ein sehr gutes Bild.

Fotos: Artus, Dr. Fatty, Klee, MKV

Der nächste Chargiereinsatz erfolgte im Rahmen der Fronleichnam-Prozession am 19. Juni. Teutonia war durch Metternich (xxxx), Helios (xx) und Dimitry vertreten, während Klee (FM) für den TMV chargierte. Bei prächtigem Wetter erreichte die farbenfrohe Prozession die Wiltener Basilika. Traditionsgemäß luden die Wiltener Schützen zum Ausklang nach St. Bartlmä.

Fotos: Artus

Ein schöner couleurstudentischer Anlass war die Abschlusskreuzkneipe mit der Bernardia Stams am 5. Juli in unserem gut besuchten Verbindungsheim. Senior Elrond schlug seine (vorerst?) letzte Kneipe und krönte seine Laufbahn als Senior Teutoniae mit einer stimmungsvollen Veranstaltung. Die Colloquien boten Zeit und Gelegenheit für den kommunikativen Austausch. Sodann stieg Klee als neu gewählter Senior des kommenden Wintersemesters „auf zum Spitzpräsid“ und ließ als Auftakt seiner Seniorenschaft den Schläger donnernd niedersausen, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Gleichzeitig konnte sich Helios als neuer Fuchsmajor mit dem Fuchsenband schmücken - das er ja vor nicht allzu langer Zeit erst abgelegt hatte. Nach einem Gruppenfoto wurde nach Abschluss der Kneipe die Bar noch bestens frequentiert.

Fotos: Artus, TTI

Die Ferialstammtische (jeweils montags ab 19:00 Uhr im GH Steneck) waren wetterbedingt wechselhaft besucht. Es ist angesichts der sich für Wochen haltenden Niederschlagsfront verständlich, dass kalte und regnerische „Sommerabende“ wenig zum Verweilen in einem Gastgarten einladen. Dennoch fiel kein Stammtisch aus; auch bei schier spätherbstlichen Bedingungen fanden sich wetterfeste Bundesbrüder ein!

Auch wurde unserem ältesten Bundesbruder Dr. Brosler, der im Juni sein 94. Lebensjahr vollendet hat, wieder ein Besuch abgestattet. Dr. Brosler freut sich immer über den Besuch von Bundesbrüdern, zeigte sich in bester Laune und wusste wieder viel über „seine“ Teutonia, deren wechselvolle Geschichte und über Bundesbrüder zu berichten, die ihn als begeisterten Couleurstudent seit seiner Jugend begleitet hatten. Das Bild verrät, dass es Dr. Brosler ein besonderes Anliegen war, an diesem heißen Tag für den geregelten Flüssigkeitshaushalt seiner Besucher zu sorgen. Dr. Brosler freut sich schon auf das 149. Stiftungsfest, an dem er gerne teilnehmen möchte.

Foto: Artus

149. Stiftungsfest

 

149. Stiftungsfest

Samstag, 22. November 2025

 

 

 

Programm:

Törggelefahrt 11.10.2025

Liebe Bundesbrüder,

es ist mir eine große Freude euch zu der diesjährigen Törggelefahrt einladen zu dürfen.

Es geht am 11.10.2025 um 14:30 s.t. (Treffpunkt: Bude Fallmerayerstraße 6, 6020 Innsbruck) nach Vahrn bei Brixen.

Es erwartet euch eine Andacht in der Kirche zum Heiligen Georg in Vahrn. Anschließend wäre eine kleine Rundwanderung des idyllischen Vahrner Sees geplant.

Diese Wanderung ist für jedermann leicht begehbar, aber es besteht die Möglichkeit sich, anstatt in das Gasthaus zu begeben und die Südtiroler Gastfreundschaft zu genießen.

Es sind nur 1,5 Km und 18Hm zu bewältigen. Das eigentliche Highlight dieser Fahrt erwartet uns im Gasthaus zum See wo wir unser heuriges Törggelen veranstalten.

Es wird ein mehrgängiges Törggele-Menü bestehend aus Südtiroler Spezialitäten serviert werden. Auch für reichlich Wein sollte gesorgt sein.

Die Rückfahrt wäre um 22:30 ca geplant. Weshalb mit einer Rückkehr um 23:30 in Innsbruck gerechnet werden kann.
Kostenpunkt: 50€ pro Person
Das Geld wird in Bar eingesammelt.
Anmeldung bitte bei dem Südtirolreferenten Christopher Gassler v/o Flavius
Per Mail oder WhatsApp unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Oder
+4306781212734

Mit Papst Leo XIV. gibt es neue römische Vorzeichen

Groß war die Überraschung am Abend des 8. Mai als Protodiakon Dominique Kardinal Mamberti von der Benediktionsloggia des Petersdomes die Wahl des US-Amerikaners Robert Francis Prevost mit dem Papstnamen Leo XIV. verkündete. Damit folgt ein Kosmopolit aus Chicago dem verstorbenen Papst Franziskus auf den Stuhl Petri.


Ob sich der neugewählte Past Leo mit seiner Namenswahl auf den Verfasser ersten Sozialenzyklika „Rerum Novarum“ (1891) also auf Papst Leo XIII. (1878 bis 1903), bezog, könnte auch schon Programm sein. Offensichtlich ist jedoch, dass der neue Heilige Vater als 267. Papst an das Pontifikat seines direkten Vorgängers Franziskus anknüpft: "Ich möchte diesen Segen weiterführen", sagte Leo mit Blick auf den letzten Segen "Urbi et orbi" des argentinischen Papstes am Ostersonntag. Franziskus hatte immer wieder seine Vision von Kirche so beschrieben, dass sie für "alle, alle, alle" da sein müsse. Hier steht sein Nachfolger für klare Kontinuität. Leo XIV. spricht von einer Kirche, die "offen für alle" ist und im Dialog mit der Welt stehen will. Er möchte Brücken bauen und gemeinsam mit allen Gläubigen vorangehen. Das alles erinnert an Franziskus. Leo XIV. sprach von einer missionarischen Kirche, einer Kirche, die den Dialog sucht, die immer offen ist. Diese Aussagen untermauern seine Stationen als Bischof von Peru und als Leiter des Augustinerordens in Rom. Er ist für eine synodale Kirche, die vorwärts geht und für die Bedürftigen da ist – zwei Themen, die auch Franziskus sehr am Herzen lagen. Papst Leo wünscht sich, dass die Kirche ohne Angst vorangeht. Der als ein untypischer Vertreter der amerikanischen Kirche bezeichnete Papst Leo gilt als gemäßigter Reformer. Besonders deutlich zeigt sich seine Haltung in Umweltfragen: Prevost hat sich wie Franziskus wiederholt für entschiedenes Handeln gegen den Klimawandel ausgesprochen.


Und nun der Österreich-Bezug des neuen Pontifex: Leo XIV. war mehrmals in in unserem Land, zuletzt als Kurienkardinal im vergangenen November anlässlich des 675. Weihejubiläums der Augustinerkirche in Wien.
Der neue Bischof von Rom kam am 14. September 1955 in Chicago, Illinois zur Welt. Am 1. September 1977 begann er sein Noviziat in der Ordensgemeinschaft der Augustiner (OSA) in Chicago. 1978 wurde er dort ausgebildet und schloss das Theologiestudium ab. In Rom wurde er am 19. Juni 1982 im Augustinerkolleg von Santa Monica durch den belgischen Erzbischof Jean Jadot, zum Priester geweiht. 1999 wurde er zum Provinzialoberen der Augustinerprovinz „Mutter vom Guten Rat“ in Chicago gewählt. Papst Franziskus ernannte ihn am 3. November 2014 zum Apostolischen Administrator der peruanischen Diözese Chiclay. Am 26. September 2015 wurde er Bischof von Chiclayo, am 15. April 2020 auch Apostolischer Administrator der peruanischen Diözese Callao. Am 30. Januar 2023 holte ihn Franziskus zum Präfekten des Dikasteriums für die Bischöfe und Präsidenten der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika. Im Konsistorium vom 30. September desselben Jahres erhob der argentinische Papst ihn schließlich zum Kardinal im Rang eines Kardinaldiakons und übertrug ihm als Titelkirche die Augustinerkirche in Rom, die der heiligen Monika geweiht ist. Am 6. Februar 2025 wurde er zum Kardinalbischof des suburbikarischen (also vor den Toren Roms gelegenen) Bistums Albano erhoben.


Leo XIV. wirkte bei seinem von den Gläubigen umjubelten ersten öffentlichen Auftritt mit roter Mozetta und Benediktionsstola als sehr sympathischer Papst mit großem Charisma, auf den jetzt viele Aufgaben,Verpflichtungen und Wünsche warten. Man darf gespannt sein, wie er die neuen römischen Vorzeichen setzt!


Dr. Heinz Wieser

Die dramatische Geschichte der Leokadia Justman

Im Tyrolia-Verlag Innsbruck Wien erschien in den Veröffentlichungen des Innsbrucker Stadtarchivs, Neue Folge 81, das von Niko Hofinger und Dominik Markl herausgegebene 416 Seiten umfassende Buch „Brechen wir aus-Als polnische Jüdin auf der Flucht in Tirol“ mit mit Illustrationen von Alwin Hecher. Leokadia Justman, eine polnische Jüdin, gelangt 1943, nachdem sie schon dem Warschauer Ghetto und dem Ghetto von Piotrkow entkommen war, nach Tirol.

Ihre dramatische Überlebensgeschichte zeugt von Mut und Klugheit in extremer Gefahr, und auch die Einsatzbereitschaft von Helfern. Nach 1945 schrieb Justman ihre Geschichte am Adolf-Pichler-Platz nieder. Erst vor einigen Jahren gelangte die Erzählung durch Niko Hofinger nach Innsbruck und seit einem Jahr wird sie an der Leopold-Franzens-Universität fächerübergreifend erforscht.

Die Entdeckung der Lebensgeschichte von Justman ist ein bedeutendes historisches Zeugnis. Ihre Flucht und Rettung vor den Nationalsozialisten in Tirol wurde durch ein interdisziplinäres Forschungsprojekt dokumentiert und ist bis Oktober in einer Ausstellung im Innsbrucker Landhaus zu sehen.

Die Ausstellung zeigt historische Funde und dokumentiert die Fluchtgeschichte. Die Geschichte Justmans wurde durch den Tiroler Zeitzeugen Martin Thaler entdeckt. Thaler erinnerte sich an eine junge Frau namens Lotte, die seine Mutter während der Nazizeit versteckte. Später stellte sich heraus, dass es sich um Justman handelte, die unter falschem Namen aus dem Warschauer Ghetto nach Tirol geflohen war. Ihr Vater Jakob Justman wurde im KZ Reichenau ermordet, während sie und ihre Freundin Marysia von der Gestapo verhaftet wurden. Dank der Hilfe von fünf Tiroler Polizisten und drei Frauen im Widerstand konnten sie fliehen und überleben.

Dr. Heinz Wieser

Großartige Presse zur Eröffnung der Kulturtage der Teutonia

Wir freuen uns sehr über die positive Berichterstattung in der Tiroler Tageszeitung zur feierlichen Eröffnung der Kulturtage unserer Verbindung Teutonia! Die Vernissage des Innsbrucker Künstlers Werner Sieff im Heim der TMV Teutonia 1876 fand großen Anklang und war nicht nur ein kulturelles, sondern auch ein wohltätiges Highlight: Der Verkaufserlös der Bilder kommt der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft zugute.

Besonders stolz sind wir, dass hochkarätige Gäste wie EU-Abgeordnete Sophia Kircher, Stadtamtsdirektor Bernhard Knapp, Unternehmer Karl Ischia und Palliativärztin Elisabeth Medicus mit dabei waren. Für die musikalische Umrahmung sorgte Jonathan Eke mit einer beeindruckenden Eigenkomposition am Klavier.

Solche Veranstaltungen zeigen, wofür wir stehen: Kultur, Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement. Es erfüllt uns mit Freude und Stolz, wenn dieses Wirken auch in der Öffentlichkeit Anerkennung findet.

 

Hier geht’s zum Artikel in der Tiroler Tageszeitung (05.05.2025)

 

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